Dienstag, Juni 23rd, 2009
Hallo liebe Filmfreunde,
es gibt ganz bestimmte Kriterien für meine Kinobesuche. Das varriert natürlich mit dem Film ein bisschen, aber vor allen Dingen brauche ich eine große Leinwand und einen erstklassigen Surround Sound. Schön finde ich es, wenn ein netter Kinomitarbeiter den Ton auch voll aufdreht, großartig.
Besonders bei dem Film über den ich heute sprechen möchte. Interessant sind die Ideen, die den meisten Hollywoodstudios einfallen, um eine neue Geschichte auf Zelluloid zu bannen:
Remakes- immer gerne genommen, da wird die Haltbarkeit alter Meisterwerke auch nicht mehr all zu ernst genommen und ein Film von vor 5 Jahren gilt schon als “Remake-bar”.
Bücher- na logisch wer will seine Helden aus der eigenen Fantasie nicht auf der Leinwand sehen
Brettspiele- eine neuer interessanter Trend, momentan angeblich in der Mache: eine Kinoversion von “Mensch ärgere Dich nicht”, “Monopoly” und “Schiffe versenken”
und last but not least natürlich Kinderspielzeug.
Ihr wisst bestimmt, worauf ich hinaus will?! Richtig geraten 2007 hatten Steven Spielberg und Michael Bay die Idee Hasbros Vorzeigespielzeuge in einen Film zu verwandeln: Transformers.
Ich war begeistert. Shia LeBoeuf, Megan Fox und viele lebendig gewordene Autobots und Decepticons.
Klar, dass nach 700 Millionen Dollar Einspielergebnissen weltweit ein zweiter Teil folgen musste.
“Transformers-Revenge of the Fallen“. Noch länger, ganze 5 Minuten, noch mehr Roboter, statt 13 jetzt 46 und natürlich noch mehr Special Effects aus dem Hause ILM.
Die Geschichte versandet dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig, aber wer auf solche Filme steht, der wird absolut begeistert und geflashed aus seinem Lieblingskino herausstiefeln.
Vor knapp einer Woche fand die Deutschlandpremiere in Berlin statt. Mit hohem Besuch: Megan Fox, Shia LeBoeuf und Michael Bay waren vor Ort.
Fangen wir mit der Dame an. Unglaublich attraktiv, sehr, sehr sexy, aber es tut mir leid, wirklich keine Intelligenzbombe. Es ist natürlich schwierig darüber zu urteilen wie ein Mensch wirklich tickt, wenn man gerade mal 7 Minuten mit ihr sprechen darf, aber ihre Ausstrahlung ist leider wirklich gleich Null. Ganz anders Shia. Er sprudelt nur so vor Lust, Spaß und Energie und ist unglaublich freundlich und offen.
Für ihn war es auch ein absolutes Erlebnis diesen zweiten Teil zu drehen und ich bin mir ganz ganz sicher, dass wir noch viel von ihm in Zukunft sehen und hören werden. Sein Lieblingsthema bei seinem 24 Stunden Besuch in Berlin war, die angeblich größte Filmexplosion mit Darstellern aller Zeiten. Natürlich für diesen Film ausgedacht und aufgebaut. 7 Monate Vorbereitungszeit, laut seiner Aussage, Michael Bay sprach von 5 Monaten und so stritten und bekappelten sich die beiden den ganzen Tag. Michael Bay ist sicherlich auch auf Grund seines Erfolgs ein etwas eigenartiger Mann. Sehr, sehr selbstbewusst und das zeitweiese mit einer unnötigen Arroganz. Dennoch finde ich seine Filme, die von Kritikern gehasst und Fans geliebt werden, super. Übrigens war nicht zu übersehen, dass die beiden Männer in der amerikanischen Entourage alles andere als begeistert von Ihrer Kollegin sind. Sie haben sich keine Mühe gegeben sie in die Runde mit aufzunehmen und jede Gelegenheit genutzt sie zu veräppeln. Was sie definitv bemerkt hat. Hübsch, aber ein bisschen naiv.
Der Film ist wie eine Achterbaghnfahrt auf Speed mit einem riesigen Eimer voller bunter Farbe. Am Ende ist man total platt, von oben bis unten bekleckert, aber fröhlich und absolut bester Dinge. Nummer 3 ist auch schon in Arbeit. Ick freu mir.
Lg
Euer Steven
Tags: Filmblog, Michael Bay, Steven Gätjen, Transformers
Posted in welike | No Comments »
Donnerstag, Juni 4th, 2009
Hallo liebe WeLike Filmfreunde,
ich melde mich nach kurzer Abstinenz wieder mit einem neuen Blog zu einem neuen Film.
Letzte Woche hat es mich in die Stadt der Liebe, Paris, verschlagen. Anlass war kein romantisches Tete a Tete, sondern die Europapremiere von „Terminator – Salvation / auf deutsch „Die Erlösung“.
Zu Gast neben vielen sehr geschätzten Kollegen und Kolleginnen aus aller Welt, waren Regisseur McG, Christian Bale, Bryce Dallas Howard, Moon Bloodgood und Anton Yelchin.
In einem edlen Pariser Hotel wurde eine ganze Etage in eine apokalyptische Welt nach dem Geschmack der Terminator gestaltet. Überall wurden militärische Accessoires verbraten.
Mein erster Gesprächspartner war McG, der von den Hardcore Terminator Fans monatelang härtesten Gegenwind bekam, da er sich durch seine vorherigen Filme über „Charlies Angels“ alles andere als Lorbeeren einheimste und somit für diese Verfilmung anbot. Er war offen, sehr freundlich und sich absolut darüber im Klaren, das dieser Film seine große Chance sein würde sich zu rehabilitieren. Ihm ist es zum großen Teil gelungen.
Wirklich spektakuläre Actionsequenzen sind zu sehen mit beeindruckenden Kamerafahrten und ein paar neuen „Terminators“, die es in sich haben. Das einzig schwierige ist die Geschichte, da werden jetzt einige Schlaumeier sagen: „Aber es ist doch ein Actionfilm, da braucht man keine Geschichte.“ Das ist definitiv zu einfach, die ersten beiden „Terminator Filme“ waren großartig, weil sie eine gute Geschichte erzählten und in sich komplett schlüssig waren, der dritte zählt für mich nicht. Außerdem hat das Kino gezeigt, das Action und Geschichte sehr gut zueinander passen, ob bei Spiderman, Transporter, Die Hard, Lethal Weapon oder Batman. Sie muss nicht hoch intellektuell sein, aber einigermaßen nachvollziehbar. Das ist der neue Terminator Film an vielen Stellen nicht. Das macht ihn nicht schlecht, aber nimmt ihm die Power ganz groß zu werden. McG ist und war ein großer Terminator Fan und hat genau darauf geachtet, das einige ganz wichtige inhaltliche Komponente der ersten beiden Filme wiederkehren.
Vom legendären „I’ll be back“, über das laden einer doppelläufigen Schrotflinte mit nur einer Hand, bis zum Cameo von Arnie. Das sind die feinen kleinen Highlights. Alles in allem hat McG einen guten Job gemacht, der mit Sicherheit ein Sequel nach sich ziehen wird.
Moon Bloodgood und Bryce Dallas Howard, sehr hübsche Frauen, aber mit eher kleinen Rollen in dem Film. Beide waren sehr gesprächig und hoffen auf ein Sequel mit sehr viel Action.
Anton Yelchin ist der Mann des frischen Blockbuster Jahres 2009, eine große Rolle im neuen „Star Trek“, als „Chekov“ und hier jetzt als „Kyle Reese“, dem Vater des Revolutionärs gegen Cyberdine. Es ist wirklich ein Vergnügen ihm bei der Arbeit zuzuschauen, er hat sehr viel Spaß gepaart mit einem unglaublichen Talent, was will man mehr. Im Interview merkt man ihm an, dass das alles noch so aufregend und neu ist, das er es selbst noch nicht glauben mag. Von ihm werden wir noch sehr viel sehen.
Last but not least der neben Will Smith und Brad Pitt, wohl derzeit „Most Bankable Star“: Christian Bale. Ein Mann der ohne Umschweife darauf hinweist, das Journalisten nicht zu seiner Lieblingsspezies Mensch gehört und er auf dem Set von „Terminator Salvation“ den Director of Photography in 4 Minuten richtig rund gemacht hat (zu sehen auf youtube: Christian Bale Terminator Tirade). Wie würde er sich verhalten, was würde er sagen und werde ich da jemals wieder heil rauskommen? Der Interviewslot, ganze 3 Minuten.
Gegenüber sitzt mir ein Typ meinen Alters dem man im ersten Moment gar nicht zutraut, dass er Batman wiederbelebt hat und John Connor am neu erfinden ist. Er sieht überarbeitet aus und ein wenig genervt, oder geht da meine Fantasie mit mir durch. Ich stelle die erste Frage und habe gleich schon die nächste im Kopf, falls eine klassische 5 Sekunden Antwort kommt. Nichts da, er redet fröhlich drauf los, bei Frage 2 wird er noch engagierter und bei Frage 3 lächelt er sogar. Dann sind 3 Minuten rum.
Fazit, wirklich sehr toll organisierte 2 Tage in Paris, dennoch sind es leider kurze Interviewslots mit redseligen Stars und einer Premiere, die in Größe und Umfang nicht mit den deutschen Premieren zu vergleichen sind, denn die bei uns sind dem Anlass entsprechend wirklich spannender und glamouröser.
Der Film ist etwas für Fans, die offen sind für neue Dinge, mein Fall war es leider nicht so.
Bis zum nächsten mal
Liebe Grüße
Euer Steven Gätjen
Tags: Filmblog, Steven Gätjen, Terminator
Posted in welike | No Comments »
Mittwoch, Mai 27th, 2009
Alle paar Jahre fällt das Weihnachtsfest und der Geburtstag auf einen Tag. Nämlich immer dann, wenn ein Film von Jim Jarmusch in das Kino meines Vertrauens kommt. Ein Film zum Zurücklegen, in dem anders gehandelt, gedacht, gesprochen und gefilmt wird, als man es üblicherweise kennt. Angenehm und aufregend ist das. Schon nach wenigen Minuten ist alles wieder da, was ich an ihm so liebe. Da ist die Einstellung auf den Gitarrenkoffer in der Hand eines Bluesmusikers, der Blick aus dem fahrenden Auto auf Häuserzeilen, die die besten Tage hinter sich haben und natürlich diese Musik, die mit den Bildern verschmilzt und eine eigene Sprache spricht. Wir sind endlich wieder unterwegs. Glitzernde Straßengassen in der Nacht, Cafes, in denen Streichholzschachteln mit versteckten Botschaften an einen Killer überreicht werden, Sonne, gleissendes Licht, unglaubliche Bildsprache und plötzlich ist man aus der Jarmusch Heimat Amerika in Spanien gelandet. Handlung? Unwichtig. Figuren? Sehr wichtig! Von ihnen geht eine fast buddhistische Ruhe aus. Sie bewegen sich mit schrägen Gedankengängen durch eine Welt voll mit Merkwürdigkeiten, bei denen einem nichts anderes übrig bleibt als absurde Schlussfolgerungen zu ziehen. Das ist der Moment, in dem Jim Jarmusch den Zuschauer da hat, wo er ihn haben will.
So weit ist Jim Jarmusch mit seiner assoziativen Sprache noch nie gegangen. Nicht in “Permanent Vacation” und nicht in “Stranger than paradise“. Dafür wimmelt es im Film nur so vor Anspielungen auf Filme wie “Point Blank“,oder “Der unsichtbare Dritte“. Hier spielt ein Regisseur mit unserer Liebe zum Kino und mit der Lust an grandiosen Bildern, ohne eine logische Geschichte zu erzählen. Die Schauspieler sind wie immer ein Glücksgriff: Isaach de Bancholè, den wir schon aus “Night on Earth” kennen, John Hurt mit seinem Gitarrenkoffer und wieder Bill Murray, dessen Gesicht für die Welt des Jim Jarmusch wie geschaffen ist. Erzählkino war gestern, dies hier ist Filmkunst, von dem größten aller Regisseure, dem Retter des anspruchsvollen Films. Gebt dem Mann ein Oscar für sein Lebenswerk! Doch seht selbst: Hier geht’s zum Filmtrailer!, und hier findet Ihr andere Jim Jarmusch Fans.
Andreas Heineke
Tags: Filmblog, Jim Jarmusch, Limits of Control, Steven Gätjen
Posted in welike | No Comments »
Donnerstag, Mai 7th, 2009
Moin, Moin,
heute möchte ich mich gerne den Superhelden im Filmgenre widmen und dabei Einem ganz speziellen, den ich schon vor 2 Wochen angesprochen habe: „Wolverine“. Eine Figur die einem neben Superman, Batman und Spiderman vielleicht nicht gleich unbedingt beim Wort „Superheld“ in den Sinn kommt, denn er ist eher ein Antiheld. Raubeinig, wortkarg und immer extrem sauer.
Das macht ihn auf der anderen Seite, aber so sympathisch. Wir Kinofans können uns alle freuen, das die Batman Mania die in den 90er ihren Höhepunkt mit Joel Schumachers Film „Batman & Robin“ ihren Höhepunkt fand, zu Ende ist. Einfach zu bunt und am Ende nur noch chaotisch, wichtig waren Superstars, nicht die Geschichte. Das änderte sich mit Bryan Singer und Christopher Nolan, sie machten die Superhelden, so menschlich wie möglich, trotz ihrer Kräfte.Ich will böse, dunkle, mystische und gefährliche Superhelden. „Spiderman 1“ war sehr gut, „Batman Begins“ großartig und „The Dark Knight“ fantastisch.
Wo passt also „Wolverine“ rein?
Hugh Jackman sagte im Interview, das es seit dem ersten Teil der „X-Men“ sein größter Wunsch war, einen eigenen „Wolverine“ Film zu drehen. 8 Jahre hat es gedauert und 13 lange Monate ist er jeden morgen um 5 Uhr aufgestanden um seinen Körper zu meißeln und für diese Rolle zu stählen. Kein Wunder, das er zum „Sexiest Man Alive“ gewählt wurde. Für die Rolle war er also bereit.
Aber womit anfangen, wie die Geschichte starten? Es gibt so viele Geschichten zu den Anfängen von „Wolverine“, welche nehmen, ohne die Hardcore Fans zu verprellen? Hugh Jackman wählte die goldene Mitte, er nahm einige Passagen aus dem Comicbuch von „Wolverine-Origins“ und garnierte sie mit einer eigenen Story und einem Nebenbuhler, der auch gleichzeitig sein Bruder ist, Liev Schreiber alias Sabretooth. Für mich der eigentlich Clou des ganzen Films. Als Produzent schreckte Hugh aber auch nicht davor zurück andere interessante Casting-Entscheidungen zu treffen. Wie zum Beispiel mit Will I.am (von den Black Eyed Peas) , als John Wraith oder Dominic Monaghan, als Bolt. All das passt perfekt und man merkt das eine Menge Herzblut in dem Film steckt. Viele Kollegen die mit mir in der Pressevorführung saßen, sagten ihnen hätte der Film nicht gefallen, aber entweder habe ich ihn nicht verstanden, oder ich bin extrem leicht zufrieden zu stellen (was ich bezweifle), denn ich fand ihn absolut großartig. Super Action, sehr gute Schauspieler und ein offenes Ende.
Einziger Wehrmutstropfen, am Ende taucht ein extrem verjüngter Patrick Stewart, als Professor Charles Xavier, auf, bei dem man eindeutig sieht, dass sein verjüngtes „Ich“ am Computer hergestellt wurde. Man hätte ihn nur von hinten zeigen müssen und an Hand der Glatze und seiner Stimme hätten alle gewusst um wen es sich handelt. Nun noch mal zum Australier, der Logan die Härte und die Wut gibt, die der Charakter besitzt. Ein wirklich fantastischer Kerl, der nicht nur gut aussieht, sondern auch noch hochprofessionell und witzig ist. Jede Frage geht er mit Gelassenheit an und schreckt auch vor Ehrlichkeit nicht zurück. Für Ihn scheint dieses ganze politisch korrekte „blabla“ was seine Kollegen zelebrieren egal zu sein. Auf die Frage, was denn seine Frau zu seiner fantastischen Fitness gesagt hätte, antwortete er nur: „Für meine Frau ist wichtig, das die Frau neben ihrem Mann gut aussieht und nicht umgekehrt.“ Lange Rede kurzer Sinn, ich kann Euch „X-Men Origins-Wolverine“ nur absolut ans Herz legen, für mich eines der Highlights in diesem Jahr.
Euer Steven
Tags: Filmblog, Steven Gätjen, Wolverine, X-Men
Posted in welike | No Comments »
Donnerstag, April 30th, 2009
Hallo liebe Filmfreunde,
heute möchte ich gerne mal ein Thema in die Runde werfen, das mich seit gestern Abend beschäftigt.
Ich habe mich dazu durchgerungen „Crank 2“ anzuschauen. Durchgerungen, weil mich schon der erste Teil nicht gänzlich überzeugen konnte, ich aber Jason Statham, als neuen Actionstar, großartig finde.
Nach dem Film entbrannte zwischen meinem Kumpel und mir eine heiße Diskussion, mit folgenden Schwerpunkten:
Während wir einen Männerabend machten, saßen unglaublich viele Pärchen mit uns im Kino. Meine Freundin wäre bestimmt nach wenigen Sekunden schreiend raus gelaufen.
Zu 1.: Ich habe schon viel gesehen, glaube ich, aber „Crank 2“ hat für mich eine komplett neue Dimension erreicht. Es gab Szenen die ich mir nicht anschauen konnte. Die Selbstverstümmelung des mexikanischen Handlangers, oder die Herz OP. Für mich definitiv zu viel und zu sinnlos.
Zu 2.: Sind Quentin Tarantinos Filme nicht genauso brutal? Wir erinnern uns an „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“ oder auch „Kill Bill 1 & 2“. Trotzdem, für mich gibt es da einen großen Unterschied. Die Dialoge, die Geschichte und die Art und Weise wie die Filme gedreht werden, nehmen der Brutalität und dem Anteil der Fäkalsprache viel Wind aus den Segeln. Sie gefallen mir wesentlich besser. „Crank 2“ ist stilistisch, von den Kamerafahrten, vom Schnitt her auch wirklich großartig, aber er ist mir einfach zu brutal und Bai Ling geht mir tierisch auf die Nerven. Schaun mer mal was Tarantinos neuer Streifen „Inglourious Basterds“ mit sich bringt.
Zu 3.: Eine Frage die man eigentlich nicht stellen darf, wenn man sich einen Film anschaut. Jeder hat irgendwo eine Daseinsberechtigung. Die Frage bezieht sich eigentlich eher auf einzelne Szenen. Schon wieder wird in der Öffentlichkeit gevögelt, Chev Chelios und seine Angebetete treiben es diesmal auf einer Pferderennbahn. Zu lang und einfach nur nervig. Wie oben schon gesagt, schneidet sich ein Mexikaner mit einem Messer die Brustwarzen ab, oder säbelt einem Chinesen die Spitze des Ellenbogens weg. Grausam. Bai Ling, einfach nur schrecklich und genauso nervig wie bei Ihren Auftritten auf der Berlinale oder sonst wo in Deutschland. Witzig hingegen Jason Stathams Sprüche, die Flashback Szene mit Ginger Spice in einer Talkshow und der Gastauftritt von Corey Haim. Der sich nach all seinen Alkohol – und Drogenexzessen versucht wieder ins Business rein zu schauspielern.
Zu 4.: Jeder. Wie gesagt, Pärchen oder Kumpels, wobei ich sagen muss, dass wir gestern Abend den Altersdurchschnitt schon extrem durcheinander gebracht haben.
Mit dem Erfolg des ersten und jetzt auch zweiten Teils, passt es natürlich perfekt ins Bild, dass das Ende offen geblieben ist, für einen eventuellen dritten Teil, den ich mir dann sicherlich auch mit viel Ekelgefühl, aber aus reiner Neugier anschauen werde.
Bis nächste Woche.
Macht es gut.
Lg
Euer Steven
Tags: Crank 2, Filmblog, Steven Gätjen
Posted in welike | No Comments »
Montag, April 20th, 2009
Hallo meine lieben Kinofreunde,
es hat ein bisschen gedauert, aber ab jetzt werde ich Euch wöchentlich wieder mit spannenden Kinonews versorgen.
In der letzten Woche war in unserer schönen Hauptstadt Berlin eine ganze Menge los, denn gleich 2 große Kinoevents standen an.
Zum einen die Deutschlandpremiere von „Star Trek“ und zum anderen der Besuch vom „Sexiest Man Alive“ Hugh Jackman.
Uns verschlägt es als aller erstes aber mal in die weiten des Weltraums. Paramount Pictures ist als eigenständiger Deutscher Verleih wieder auf dem Markt und hat ein unglaubliches Protfolio an Filmen die in den nächsten Jahren in die Kinos kommen. Sven Sturm (Managing Director Paramount Pictures Germany) und sein Team rocken das Haus. Das Sony Center am Potsdamer Platz stand letzte Woche ganz im Zeichen von „Star Trek“. Mit im Schlepptau waren Regisseur JJ Abrams und die Schauspieler Chris Pine (Kirk), Zachary Quinto (Spock), Zoe Saldana (Uhura), Karl Urban (Pille), Simon Pegg (Scotty), Eric Bana (Nero) und John Cho (Sulu). Ich kann Euch nur eins sagen, ich als eingefleischter Star Wars Fan, der Star Trek immer nur als billigen Sci-Fi Kram abgetan habe, war total begeistert. Ein genialer Film und das Beste daran ist, man muss kein Trekkie sein um Spaß zu haben. Vor allen Dingen hat mich aber eine Sache überzeugt und zwar das Casting. Durch die Bank weg einsame spitze.
Die Jungs und das Mädel waren im Interview auch super nett und auskunftsfreudig. Zachary Quinto stand von Anfang an als Spock fest, Chris Pine hatte da so seine Probleme sein erstes Casting war, wie er selbst erzählte, eine Vollkatastrophe. Beim zweiten Mal konnte er überzeugen und wird sicherlich zu einem der aufsteigenden Superstars in den kommenden Jahren. Simon Pegg wollte ursprünglich gar nicht zusagen. Sein Respekt, als Star Trek Fan, vor dieser Aufgabe war einfach zu groß. JJ Abrams mit dem er schon bei „Mission Impossible 3“ zusammen gearbeitet hatte, konnte ihn jedoch vom Gegenteil überzeugen. Spaßig an der ganzen Sache ist, dass Simon Pegg gerade mit seinem „Partner in Crime“ Nick Frost an einer neuen Komödie schreibt. Sie trägt den Titel „Paul“ und handelt von zwei Freunden die einen Landstreicher auf der Straße mitnehmen, der sich als Alien entpuppt. Die Idee hatten die beiden bevor Simon, als Scotty, bei Star Trek einsteigen würde. Durch die Bank weg waren alle Stars von der Premiere und vor allen Dingen von Berlin begeistert. Als kleiner Tipp: schaut Euch den Film auf jeden Fall im original an und mit voll aufgedrehtem Sound, besonders die Anfangsszene und die Barprügelei werden Euch in die Sitze pressen, es lohnt sich. Über den Inhalt des Films will ich nicht all zu viel verraten. Lasst Euch einfach überraschen. JJ Abrams hat auf jeden fall eine super Arbeit abgeliefert, die richtig Spaß macht.
Kommen wir zu einem weiteren wichtige Thema der letzten Tage: Kinopiraterie. Als Kinofan kann ich nur sagen, finde ich es eine Vollkatastrophe, wenn Filme vor Ihrem Start schon im Internet kursieren. Egal was Ihr denkt, das ist wirklich Scheiße. Den richtigen Superstars tut es finanziell vielleicht nicht so weh, aber dem Rest der Crew und den Filmfirmen und am Ende uns allen. Denn, wenn keine Erlöse mehr an den Kinokassen mehr gemacht werden, wird weniger Geld für die Produktion von Filmen investiert, also gibt es dann auch weniger Filme zu sehen, oder wir enden irgendwann dort wo das deutsche Fernsehprogramm mittlerweile gelandet ist, bei viel Schund und ganz wenigen Juwelen. Warum ich auf dieses Thema komme?! Weil das genau mit Hugh Jackmans neuem Film „Wolverine“ passiert ist. Er ist unvollständig, soll heißen, noch nicht zu Ende bearbeitet im Netz gelandet. Ich durfte mir den Film letzte Woche anlässlich des Deutschland Besuchs von Hugh Jackman schon mal anschauen. Ich kann Euch nur eins sagen: der absolute Hammer. Genau so habe ich mir eine Verfilmung des wohl beliebtesten Marvel Superhelden Wolverine vorgestellt. Zum Inhalt gibt es zum Kinostart dann mehr. Kommen wir aber zum Hauptdarsteller. Was für eine Karriere hat er bitte hingelegt: Im Jahr 2000 macht er sein Hollywooddebut im ersten Teil der X-Men Saga. Jetzt hat er mittlerweile seine eigene Produktionsfirma, die Oscars moderiert, wurde zum „Sexiest Man Alive“ und dreht ständig Filme. Die Interviews mit Ihm sind unglaublich entspannt und relaxed. Er ist offen, freundlich, höflich und mit sehr viel Spaß bei der Sache, auch wenn er viele Fragen sicherlich nicht zum ersten Mal gehört hat. Und liebe Frauen, ich kann verstehen, warum Ihr alle so durchdreht. Er sieht wirklich verdammt gut aus.
Mehr zu den beiden Premieren und Interviewauszüge seht Ihr dann zum Kinostart auf Blockbuster TV bei prosieben.de.
Fazit: Freut Euch auf beide Filme.
Bis nächste Woche.
Liebe Grüsse
Steven Gätjen
Posted in welike | No Comments »
Mittwoch, Februar 18th, 2009

Das Kodak Theatre
Moinsen, ich weiß es ist jetzt nicht spannend, sich jedes mal über das Wetter zu beklagen, aber schon komisch das es hier schüttet und bei Euch in Deutschland der Winter nochmal richtig zurückgekommen ist.
Gestern habe ich mir “The Wrestler” angeschaut und ich muß sagen nicht schlecht. Drei Dinge haben mir daran besonders gefallen, Mickey Rourke, die Kameraführung und das unglaublich grokörnige Bild, das alles, aber auch wirklich alles, häßlich, frustrierend und eklig aussehen lässt.
Mickey Rourke spielt wirklich unglaublich und man hat in vielen Szenen das Gefühl, das die Geschichte so nah an sein eigenes Leben herangeht, das es ihn selbst schmerzt. Die Nominierung ist absolut berechtigt. Marisa Tomei hingegen ist gut, aber gehört für mich nicht in die Kategorie “Beste Nebendarstellerin”.
Mickeys Gesicht in Nahaufnahme ist zeitweise wirklich erschreckend, schlimm was der ehemalige Hollywood Beau mit Drogen, Alkohol und peinlichen Boxkämpfen aus sich gemacht hat. Ohne Sean Penn wäre er jetzt nicht wieder oben. Er hat ihn moralisch und finanziell unterstützt und vor allen Dingen, als keiner mehr Rourke wollte, ihm immer wieder kleinere Rollen zugeschanzt. Aus diesem Grund sagte Mickey würde es ihn auch nicht stören, wenn er, was er definitiv nicht glaubt, nicht gewinnen würde und Sean oben auf der Bühne steht.
Ich will heute mal ein bisschen über vergangene Oscarverleihungen sprechen und die lange Liste an möglichen Gewinnern und wie sie von der Presse oder gegnerischen Kampagnen kurz vor dem Ziel umgeschmissen wurden. (weiterlesen…)
Posted in welike | 3 Comments »