Dienstag, Juni 23rd, 2009
Hallo liebe Filmfreunde,
es gibt ganz bestimmte Kriterien für meine Kinobesuche. Das varriert natürlich mit dem Film ein bisschen, aber vor allen Dingen brauche ich eine große Leinwand und einen erstklassigen Surround Sound. Schön finde ich es, wenn ein netter Kinomitarbeiter den Ton auch voll aufdreht, großartig.
Besonders bei dem Film über den ich heute sprechen möchte. Interessant sind die Ideen, die den meisten Hollywoodstudios einfallen, um eine neue Geschichte auf Zelluloid zu bannen:
Remakes- immer gerne genommen, da wird die Haltbarkeit alter Meisterwerke auch nicht mehr all zu ernst genommen und ein Film von vor 5 Jahren gilt schon als “Remake-bar”.
Bücher- na logisch wer will seine Helden aus der eigenen Fantasie nicht auf der Leinwand sehen
Brettspiele- eine neuer interessanter Trend, momentan angeblich in der Mache: eine Kinoversion von “Mensch ärgere Dich nicht”, “Monopoly” und “Schiffe versenken”
und last but not least natürlich Kinderspielzeug.
Ihr wisst bestimmt, worauf ich hinaus will?! Richtig geraten 2007 hatten Steven Spielberg und Michael Bay die Idee Hasbros Vorzeigespielzeuge in einen Film zu verwandeln: Transformers.
Ich war begeistert. Shia LeBoeuf, Megan Fox und viele lebendig gewordene Autobots und Decepticons.
Klar, dass nach 700 Millionen Dollar Einspielergebnissen weltweit ein zweiter Teil folgen musste.
“Transformers-Revenge of the Fallen“. Noch länger, ganze 5 Minuten, noch mehr Roboter, statt 13 jetzt 46 und natürlich noch mehr Special Effects aus dem Hause ILM.
Die Geschichte versandet dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig, aber wer auf solche Filme steht, der wird absolut begeistert und geflashed aus seinem Lieblingskino herausstiefeln.
Vor knapp einer Woche fand die Deutschlandpremiere in Berlin statt. Mit hohem Besuch: Megan Fox, Shia LeBoeuf und Michael Bay waren vor Ort.
Fangen wir mit der Dame an. Unglaublich attraktiv, sehr, sehr sexy, aber es tut mir leid, wirklich keine Intelligenzbombe. Es ist natürlich schwierig darüber zu urteilen wie ein Mensch wirklich tickt, wenn man gerade mal 7 Minuten mit ihr sprechen darf, aber ihre Ausstrahlung ist leider wirklich gleich Null. Ganz anders Shia. Er sprudelt nur so vor Lust, Spaß und Energie und ist unglaublich freundlich und offen.
Für ihn war es auch ein absolutes Erlebnis diesen zweiten Teil zu drehen und ich bin mir ganz ganz sicher, dass wir noch viel von ihm in Zukunft sehen und hören werden. Sein Lieblingsthema bei seinem 24 Stunden Besuch in Berlin war, die angeblich größte Filmexplosion mit Darstellern aller Zeiten. Natürlich für diesen Film ausgedacht und aufgebaut. 7 Monate Vorbereitungszeit, laut seiner Aussage, Michael Bay sprach von 5 Monaten und so stritten und bekappelten sich die beiden den ganzen Tag. Michael Bay ist sicherlich auch auf Grund seines Erfolgs ein etwas eigenartiger Mann. Sehr, sehr selbstbewusst und das zeitweiese mit einer unnötigen Arroganz. Dennoch finde ich seine Filme, die von Kritikern gehasst und Fans geliebt werden, super. Übrigens war nicht zu übersehen, dass die beiden Männer in der amerikanischen Entourage alles andere als begeistert von Ihrer Kollegin sind. Sie haben sich keine Mühe gegeben sie in die Runde mit aufzunehmen und jede Gelegenheit genutzt sie zu veräppeln. Was sie definitv bemerkt hat. Hübsch, aber ein bisschen naiv.
Der Film ist wie eine Achterbaghnfahrt auf Speed mit einem riesigen Eimer voller bunter Farbe. Am Ende ist man total platt, von oben bis unten bekleckert, aber fröhlich und absolut bester Dinge. Nummer 3 ist auch schon in Arbeit. Ick freu mir.
Lg
Euer Steven
Tags: Filmblog, Michael Bay, Steven Gätjen, Transformers
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Donnerstag, Juni 4th, 2009
Hallo liebe WeLike Filmfreunde,
ich melde mich nach kurzer Abstinenz wieder mit einem neuen Blog zu einem neuen Film.
Letzte Woche hat es mich in die Stadt der Liebe, Paris, verschlagen. Anlass war kein romantisches Tete a Tete, sondern die Europapremiere von „Terminator – Salvation / auf deutsch „Die Erlösung“.
Zu Gast neben vielen sehr geschätzten Kollegen und Kolleginnen aus aller Welt, waren Regisseur McG, Christian Bale, Bryce Dallas Howard, Moon Bloodgood und Anton Yelchin.
In einem edlen Pariser Hotel wurde eine ganze Etage in eine apokalyptische Welt nach dem Geschmack der Terminator gestaltet. Überall wurden militärische Accessoires verbraten.
Mein erster Gesprächspartner war McG, der von den Hardcore Terminator Fans monatelang härtesten Gegenwind bekam, da er sich durch seine vorherigen Filme über „Charlies Angels“ alles andere als Lorbeeren einheimste und somit für diese Verfilmung anbot. Er war offen, sehr freundlich und sich absolut darüber im Klaren, das dieser Film seine große Chance sein würde sich zu rehabilitieren. Ihm ist es zum großen Teil gelungen.
Wirklich spektakuläre Actionsequenzen sind zu sehen mit beeindruckenden Kamerafahrten und ein paar neuen „Terminators“, die es in sich haben. Das einzig schwierige ist die Geschichte, da werden jetzt einige Schlaumeier sagen: „Aber es ist doch ein Actionfilm, da braucht man keine Geschichte.“ Das ist definitiv zu einfach, die ersten beiden „Terminator Filme“ waren großartig, weil sie eine gute Geschichte erzählten und in sich komplett schlüssig waren, der dritte zählt für mich nicht. Außerdem hat das Kino gezeigt, das Action und Geschichte sehr gut zueinander passen, ob bei Spiderman, Transporter, Die Hard, Lethal Weapon oder Batman. Sie muss nicht hoch intellektuell sein, aber einigermaßen nachvollziehbar. Das ist der neue Terminator Film an vielen Stellen nicht. Das macht ihn nicht schlecht, aber nimmt ihm die Power ganz groß zu werden. McG ist und war ein großer Terminator Fan und hat genau darauf geachtet, das einige ganz wichtige inhaltliche Komponente der ersten beiden Filme wiederkehren.
Vom legendären „I’ll be back“, über das laden einer doppelläufigen Schrotflinte mit nur einer Hand, bis zum Cameo von Arnie. Das sind die feinen kleinen Highlights. Alles in allem hat McG einen guten Job gemacht, der mit Sicherheit ein Sequel nach sich ziehen wird.
Moon Bloodgood und Bryce Dallas Howard, sehr hübsche Frauen, aber mit eher kleinen Rollen in dem Film. Beide waren sehr gesprächig und hoffen auf ein Sequel mit sehr viel Action.
Anton Yelchin ist der Mann des frischen Blockbuster Jahres 2009, eine große Rolle im neuen „Star Trek“, als „Chekov“ und hier jetzt als „Kyle Reese“, dem Vater des Revolutionärs gegen Cyberdine. Es ist wirklich ein Vergnügen ihm bei der Arbeit zuzuschauen, er hat sehr viel Spaß gepaart mit einem unglaublichen Talent, was will man mehr. Im Interview merkt man ihm an, dass das alles noch so aufregend und neu ist, das er es selbst noch nicht glauben mag. Von ihm werden wir noch sehr viel sehen.
Last but not least der neben Will Smith und Brad Pitt, wohl derzeit „Most Bankable Star“: Christian Bale. Ein Mann der ohne Umschweife darauf hinweist, das Journalisten nicht zu seiner Lieblingsspezies Mensch gehört und er auf dem Set von „Terminator Salvation“ den Director of Photography in 4 Minuten richtig rund gemacht hat (zu sehen auf youtube: Christian Bale Terminator Tirade). Wie würde er sich verhalten, was würde er sagen und werde ich da jemals wieder heil rauskommen? Der Interviewslot, ganze 3 Minuten.
Gegenüber sitzt mir ein Typ meinen Alters dem man im ersten Moment gar nicht zutraut, dass er Batman wiederbelebt hat und John Connor am neu erfinden ist. Er sieht überarbeitet aus und ein wenig genervt, oder geht da meine Fantasie mit mir durch. Ich stelle die erste Frage und habe gleich schon die nächste im Kopf, falls eine klassische 5 Sekunden Antwort kommt. Nichts da, er redet fröhlich drauf los, bei Frage 2 wird er noch engagierter und bei Frage 3 lächelt er sogar. Dann sind 3 Minuten rum.
Fazit, wirklich sehr toll organisierte 2 Tage in Paris, dennoch sind es leider kurze Interviewslots mit redseligen Stars und einer Premiere, die in Größe und Umfang nicht mit den deutschen Premieren zu vergleichen sind, denn die bei uns sind dem Anlass entsprechend wirklich spannender und glamouröser.
Der Film ist etwas für Fans, die offen sind für neue Dinge, mein Fall war es leider nicht so.
Bis zum nächsten mal
Liebe Grüße
Euer Steven Gätjen
Tags: Filmblog, Steven Gätjen, Terminator
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