Archive for April, 2009

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Männerabend mit Crank 2

Donnerstag, April 30th, 2009

Hallo liebe Filmfreunde,
heute möchte ich gerne mal ein Thema in die Runde werfen, das mich seit gestern Abend beschäftigt.
Ich habe mich dazu durchgerungen „Crank 2“ anzuschauen. Durchgerungen, weil mich schon der erste Teil nicht gänzlich überzeugen konnte, ich aber Jason Statham, als neuen Actionstar, großartig finde.
Nach dem Film entbrannte zwischen meinem Kumpel und mir eine heiße Diskussion, mit folgenden Schwerpunkten:

Während wir einen Männerabend machten, saßen unglaublich viele Pärchen mit uns im Kino. Meine Freundin wäre bestimmt nach wenigen Sekunden schreiend raus gelaufen.

Zu 1.: Ich habe schon viel gesehen, glaube ich, aber „Crank 2“ hat für mich eine komplett neue Dimension erreicht. Es gab Szenen die ich mir nicht anschauen konnte. Die Selbstverstümmelung des mexikanischen Handlangers, oder die Herz OP. Für mich definitiv zu viel und zu sinnlos.

Zu 2.: Sind Quentin Tarantinos Filme nicht genauso brutal? Wir erinnern uns an „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“ oder auch „Kill Bill 1 & 2“. Trotzdem, für mich gibt es da einen großen Unterschied. Die Dialoge, die Geschichte und die Art und Weise wie die Filme gedreht werden, nehmen der Brutalität und dem Anteil der Fäkalsprache viel Wind aus den Segeln. Sie gefallen mir wesentlich besser. „Crank 2“ ist stilistisch, von den Kamerafahrten, vom Schnitt her auch wirklich großartig, aber er ist mir einfach zu brutal und Bai Ling geht mir tierisch auf die Nerven. Schaun mer mal was Tarantinos neuer Streifen „Inglourious Basterds“ mit sich bringt.

Zu 3.: Eine Frage die man eigentlich nicht stellen darf, wenn man sich einen Film anschaut. Jeder hat irgendwo eine Daseinsberechtigung. Die Frage bezieht sich eigentlich eher auf einzelne Szenen. Schon wieder wird in der Öffentlichkeit gevögelt, Chev Chelios und seine Angebetete treiben es diesmal auf einer Pferderennbahn. Zu lang und einfach nur nervig. Wie oben schon gesagt, schneidet sich ein Mexikaner mit einem Messer die Brustwarzen ab, oder säbelt einem Chinesen die Spitze des Ellenbogens weg. Grausam. Bai Ling, einfach nur schrecklich und genauso nervig wie bei Ihren Auftritten auf der Berlinale oder sonst wo in Deutschland. Witzig hingegen Jason Stathams Sprüche, die Flashback Szene mit Ginger Spice in einer Talkshow und der Gastauftritt von Corey Haim. Der sich nach all seinen Alkohol – und Drogenexzessen versucht wieder ins Business rein zu schauspielern.

Zu 4.: Jeder. Wie gesagt, Pärchen oder Kumpels, wobei ich sagen muss, dass wir gestern Abend den Altersdurchschnitt schon extrem durcheinander gebracht haben.

Mit dem Erfolg des ersten und jetzt auch zweiten Teils, passt es natürlich perfekt ins Bild, dass das Ende offen geblieben ist, für einen eventuellen dritten Teil, den ich mir dann sicherlich auch mit viel Ekelgefühl, aber aus reiner Neugier anschauen werde.

Bis nächste Woche.
Macht es gut.
Lg

Euer Steven

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WeLike Filmblog von Steven Gaetjen

Montag, April 20th, 2009

Hallo meine lieben Kinofreunde,
es hat ein bisschen gedauert, aber ab jetzt werde ich Euch wöchentlich wieder mit spannenden Kinonews versorgen.

In der letzten Woche war in unserer schönen Hauptstadt Berlin eine ganze Menge los, denn gleich 2 große Kinoevents standen an.

Zum einen die Deutschlandpremiere von „Star Trek“ und zum anderen der Besuch vom „Sexiest Man Alive“ Hugh Jackman.

Uns verschlägt es als aller erstes aber mal in die weiten des Weltraums. Paramount Pictures ist als eigenständiger Deutscher Verleih wieder auf dem Markt und hat ein unglaubliches Protfolio an Filmen die in den nächsten Jahren in die Kinos kommen. Sven Sturm (Managing Director Paramount Pictures Germany) und sein Team rocken das Haus. Das Sony Center am Potsdamer Platz stand letzte Woche ganz im Zeichen von „Star Trek“. Mit im Schlepptau waren Regisseur JJ Abrams und die Schauspieler Chris Pine (Kirk), Zachary Quinto (Spock), Zoe Saldana (Uhura), Karl Urban (Pille), Simon Pegg (Scotty), Eric Bana (Nero) und John Cho (Sulu). Ich kann Euch nur eins sagen, ich als eingefleischter Star Wars Fan, der Star Trek immer nur als billigen Sci-Fi Kram abgetan habe, war total begeistert. Ein genialer Film und das Beste daran ist, man muss kein Trekkie sein um Spaß zu haben. Vor allen Dingen hat mich aber eine Sache überzeugt und zwar das Casting. Durch die Bank weg einsame spitze.

Die Jungs und das Mädel waren im Interview auch super nett und auskunftsfreudig. Zachary Quinto stand von Anfang an als Spock fest, Chris Pine hatte da so seine Probleme sein erstes Casting war, wie er selbst erzählte, eine Vollkatastrophe. Beim zweiten Mal konnte er überzeugen und wird sicherlich zu einem der aufsteigenden Superstars in den kommenden Jahren. Simon Pegg wollte ursprünglich gar nicht zusagen. Sein Respekt, als Star Trek Fan, vor dieser Aufgabe war einfach zu groß. JJ Abrams mit dem er schon bei „Mission Impossible 3“ zusammen gearbeitet hatte, konnte ihn jedoch vom Gegenteil überzeugen. Spaßig an der ganzen Sache ist, dass Simon Pegg gerade mit seinem „Partner in Crime“ Nick Frost an einer neuen Komödie schreibt. Sie trägt den Titel „Paul“ und handelt von zwei Freunden die einen Landstreicher auf der Straße mitnehmen, der sich als Alien entpuppt. Die Idee hatten die beiden bevor Simon, als Scotty, bei Star Trek einsteigen würde. Durch die Bank weg waren alle Stars von der Premiere und vor allen Dingen von Berlin begeistert. Als kleiner Tipp: schaut Euch den Film auf jeden Fall im original an und mit voll aufgedrehtem Sound, besonders die Anfangsszene und die Barprügelei werden Euch in die Sitze pressen, es lohnt sich. Über den Inhalt des Films will ich nicht all zu viel verraten. Lasst Euch einfach überraschen. JJ Abrams hat auf jeden fall eine super Arbeit abgeliefert, die richtig Spaß macht.

Kommen wir zu einem weiteren wichtige Thema der letzten Tage: Kinopiraterie. Als Kinofan kann ich nur sagen, finde ich es eine Vollkatastrophe, wenn Filme vor Ihrem Start schon im Internet kursieren. Egal was Ihr denkt, das ist wirklich Scheiße. Den richtigen Superstars tut es finanziell vielleicht nicht so weh, aber dem Rest der Crew und den Filmfirmen und am Ende uns allen. Denn, wenn keine Erlöse mehr an den Kinokassen mehr gemacht werden, wird weniger Geld für die Produktion von Filmen investiert, also gibt es dann auch weniger Filme zu sehen, oder wir enden irgendwann dort wo das deutsche Fernsehprogramm mittlerweile gelandet ist, bei viel Schund und ganz wenigen Juwelen. Warum ich auf dieses Thema komme?! Weil das genau mit Hugh Jackmans neuem Film „Wolverine“ passiert ist. Er ist unvollständig, soll heißen, noch nicht zu Ende bearbeitet im Netz gelandet. Ich durfte mir den Film letzte Woche anlässlich des Deutschland Besuchs von Hugh Jackman schon mal anschauen. Ich kann Euch nur eins sagen: der absolute Hammer. Genau so habe ich mir eine Verfilmung des wohl beliebtesten Marvel Superhelden Wolverine vorgestellt. Zum Inhalt gibt es zum Kinostart dann mehr. Kommen wir aber zum Hauptdarsteller. Was für eine Karriere hat er bitte hingelegt: Im Jahr 2000 macht er sein Hollywooddebut im ersten Teil der X-Men Saga. Jetzt hat er mittlerweile seine eigene Produktionsfirma, die Oscars moderiert, wurde zum „Sexiest Man Alive“ und dreht ständig Filme. Die Interviews mit Ihm sind unglaublich entspannt und relaxed. Er ist offen, freundlich, höflich und mit sehr viel Spaß bei der Sache, auch wenn er viele Fragen sicherlich nicht zum ersten Mal gehört hat. Und liebe Frauen, ich kann verstehen, warum Ihr alle so durchdreht. Er sieht wirklich verdammt gut aus.

Mehr zu den beiden Premieren und Interviewauszüge seht Ihr dann zum Kinostart auf  Blockbuster TV bei prosieben.de.

Fazit: Freut Euch auf beide Filme.

Bis nächste Woche.
Liebe Grüsse
Steven Gätjen

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